Pressemitteilung vom 07.06.2011

des Fördervereins Schwimmhalle Pankow e.V.

Entgegen anderslautender Beteuerungen bereiten der Pankower Bürgermeister Matthias
Köhne (SPD) und der Liegenschaftsfonds hinter den Kulissen offenbar den Verkauf großer
Teile des Schwimmbadgeländes in der Wolfshagener Straße vor. Offiziell beteuern
Bürgermeister und BVV aber weiterhin, dass sie die Bemühungen des Fördervereins, das
Schwimmbad wieder in Betrieb zu nehmen, unterstützen würden.

Den Förderverein ließ der Bezirk Modell um Modell erarbeiten. Aber immer, wenn es
konkret wurde, wichen die Verantwortlichen vor Festlegungen oder Entscheidungen
zurück. Dies hat einen guten Grund: Denn für Bürgermeister und Finanzverwaltung ist der
Verkauf des Schwimmbadgeländes an Investoren längst beschlossene Sache. Dies belegt
ein internes Papier der Pankower Bezirksverwaltung, das dem Förderverein zugespielt
wurde.

Über 1,5 Millionen Euro erhofft der Bürgermeister zu erlösen. Dies bedeutet, dass nicht nur
das Areal der Schwimmhalle, sondern auch beträchtliche Teile der dort vorhandenen
Grünflächen zugebaut werden sollen. Soll hier ein weiteres Einkaufs- oder Ärztezentrum
entstehen?
Offenbar will man kurz vor den Wahlen, die Öffentlichkeit bewusst im Unklaren zu lassen,
um nach den Wahlen Tatsachen zu schaffen.

Der erfreuliche Reichtum an Kindern und jungen Familien im Bezirk löst bei unseren
Bezirkspolitikern nur ein Achselzucken aus. In Pankow fehlen Sportmöglichkeiten, Schulen
und Kitas. Wir vom Förderverein haben auch eine Kombination von Sportfläche mit Schule
oder Kita am Standort Wolfshagener Straße vorgeschlagen. Die zuständige Stadträtin
Lioba Zürn-Kasztantowicz (SPD) zieht es jedoch zum Beispiel vor, die Grundschüler der
Mendel-Schule in einem Containerdorf im Stiftsweg unterzubringen. Dass in Berlin immer
weniger Kinder schwimmen können, auch dafür fühlen sich Bürgermeister und Stadträte
nicht zuständig.

Für zukunftsfähige Konzepte fehlt jegliche Fantasie. Bürgernähe ist für den Pankower
Bürgermeister und viele seiner Stadtratskollegen keine Kategorie für ihr politisches
Handeln. Über 12.000 im Jahr 2009 gesammelte Unterschriften für die Schwimmhalle in
der Wolfshagener Straße lassen unsere Bezirkspolitiker unbeeindruckt!

Wir fordern alle verantwortlichen Politiker und die Verwaltung auf, sich zur Nutzung des
Schwimmbadgeländes zu erklären, Position zu beziehen und vor allem den
Verkaufsprozess zu stoppen.

Helfen Sie mit! Schreiben Sie an den Pankower Bürgermeister Matthias Köhne: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Pressekontakt: Förderverein Schwimmhalle Pankow e.V.
per e-mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Pressemitteilung als pdf zum download

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. Juni 2011 um 22:34 Uhr